TCR3000 IP-Clustering
Höchste Verfügbarkeit für kritische Alarmübertragung
Das IP-Clustering des TCR3000 Multiprotokoll-Alarmempfängers ermöglicht eine hochverfügbare und vollständig redundante Systemarchitektur für Anwender mit sehr hohen Betriebszeit- und Sicherheitsanforderungen.
Mit einer IP-Clustering-Lizenz auf mindestens zwei TCR3000 kann ein Hot-Standby-Cluster aufgebaut werden. Beide Empfänger bleiben synchron und der Backup-Empfänger übernimmt bei einem Ausfall sofort und ohne Unterbrechung.
Optimal für Dual-Path-Monitoring
Das Clustering eignet sich besonders für IP-Übertragungsgeräte und Sicherheitszentralen, die Dual-Path-Übertragung nutzen.
- Der primäre Pfad sendet zu Cluster Member (CM) A.
- Der Backup-Pfad sendet zu Cluster Member (CM) B.
Bei aktiviertem Polling auf beiden Wegen halten beide Empfänger denselben aktuellen Status der Übertragungsgeräte vor.
- Bei einem Ausfall des primären Weges wird eine „Leitungsstörung primärer Weg“ gemeldet.
- Bei einem gleichzeitigen Ausfall beider Wege erfolgt eine „Leitungsstörung auf beiden Wegen“.
Nahtloser Hot-Standby-Betrieb
Da der Backup-Empfänger den Live-Status aller Geräte kennt, kann er die Überwachung unmittelbar übernehmen. Die IP-Verbindungen werden automatisch auf den Backup-CM umgeleitet ohne Unterbrechung des Betriebs.
APS-Redundanz
Unabhängig vom Clustering kann jede TCR3000 zwei APS-Ziele nutzen. Fällt der primäre APS aus, stellt der Empfänger automatisch die Verbindung zum Backup-APS her.
Vorteile des IP-Clusterings
IP-Clustering bietet erhebliche Vorteile für Kunden mit hohen Anforderungen:
- Vollständig redundante Alarmkommunikationskette
- Maximale Betriebszeit und Geschäftskontinuität (deutliche Minimierung des Ausfallrisikos
Detaillierte Informationen zu allen Ausfallszenarien, Failover-Verhalten und Fehlermeldungen finden Sie im vollständigen TCR3000 IP-Clustering Handbuch hier.